03.07.Ribbeck im Havelland
trotz brütender Hitze trafen sich sieben Wanderbilche um 10 Uhr an der kleinen Kirche in Ribbeck...
Herr Ribbeck hatte noch keine Birnen zu verschenken, also beschlossen wir sogleich, auch den eigentlich sehr interessanten Barfusspfad "links" liegen zu lassen und zum nächstgelegenen See (6 km) in Groß-Behnitz zu wandern . Hier wurden die heissen Füße gekühlt . Faulsein, Fischfang, schwimmen und schwimmen lernen stand nun auf dem Programm. Zu guter Letzt , wieder in Ribbeck angekommen, haben wir von der netten Kellnerin auch noch das Fußball-Ergebnis erfahren......
Angela
Familiengruppenfahrt
Pfingsten 2010
Elbsandsteingebirge
Freitag 21.05.2010
Am Nachmittag sind fast alle Teilnehmer der Familiengruppe
in Weißig angekommen. Zuerst wurde das Quartier bezogen.
Später haben wir gegrillt. Auf Wunsch einiger Kinder haben
wir eine Nachtwanderung zur Nonne (Kletterfelsen) gemacht.
Am Wegesrand gab es viele Glühwürmchen zu sehen.
Danach haben wir uns am Lagerfeuer noch ein bischen
unterhalten.
Samstag 22.05.2010
Morgens kamen die letzten Teilnehmer der Fahrt an. Nach
dem Frühstück sind wir zu einer kleinen Wanderung um
und über den Rauenstein aufgebrochen.Bei einer Pause
hat uns Joachim die Rettungsbox erklärt. Im Elbsandstein-
gebirge sind viele Boxen verteilt. Auf dem weiteren Weg
sind uns zwei Kinder abhanden gekommen, das sorgte für
Aufregung. Zum Glück wußten die Kinder den Weg und
wurden am Ende unserer Wanderung in der Unterkunft
gefunden. Nach einer Mittagspause ist ein Teil der Gruppe
an einem Übungsfelsen am Rauenstein klettern gegangen.
Der Rest der Gruppe hat sich an der Unterkunft ausgeruht
und gespielt. Vor dem Schlafengehen haben wir noch am
Lagerfeuer gegrillt.
Sonntag 23.05.2010
Heute gab es die Auflösung der Namenssammlung für die
Familiengruppe. Und das kam so....
Morgens nach dem Frühstück sind wir mit unseren Autos
nach Rathen gefahren. Von dort sind wir mit der Regional-
bahn nach Schmilka gefahren. Mit der Fähre ging es über
die Elbe. In Schmilka war Mühlenfest und wir haben uns
eine Wassermühle mit Mahlwerk angesehen. Von dort
aus sind wir durch den Heringsgrund zur Fluchtwand
gewandert. Dort wollten wir mit einer kletterei den Weg
abkürzen. Leider hat es in der Nacht viel geregnet das
der Fels naß und rutschig war. Daraufhin mußten wir
den Kletterversuch abbrechen und sind über die Heilige
Stiege zum Reitsteig gelaufen.Wir sind dem Reitsteig in
Richtung kleiner Winterberg bis zuf Affensteinpromenade
gefolgt. Von dort sind wir zu einer Quelle gelaufen und
haben Sie gefragt wo die " Alte Frau" wohnt. Die Quelle
hat uns zur Idagrotte geschikt. Dort haben wir die "Alte
Frau" leider nicht gefunden, aber sie hat uns Zettel mit
Buchstaben dagelassen. Die Kinder haben die Buch-
staben sortiert und ein Wort daraus gebildet. Es war das
Wort "Wanderbilche". So heißt ab jetzt unsere Gruppe.
Danach sind wir über den Reitsteig und dem Wurzelweg
nach Schmilka zuück gelaufen. Dort gab es ein großes
Eis. Leider sind wir zu Spät zum Essen gekommen.
Trotzdem gab es noch Nudeln mit Tomatensosse.
Montag 24.05.2010
Nach dem Frühstück mußten die ersten Wanderbilche
abreisen weil im Land Brandenburg der Dienstag kein
Ferientag war. Der Rest der Wanderbilche ist zum
Laasenstein gewandert und hat den ganzen Tag klettern
und abseilen geübt. Nachmittags fing es an zu regnen
und alle sind schnell nach Weißig gelaufen. Am Abend
gab es leckeren Gulasch.
Dienstag 25.05.2010
Nach dem Frühstück wurde alles zusammengeräumt
und es ging nochmal zum Laasenstein für eine letzte
Klettertour.
Uns hat die Fahrt sehr viel Spaß gemacht.
Mariella + Ralf
PRITZHAGEN 24.04.
Ein wunderschöner Wandertag liegt hinter uns, der die Familiengruppe in die Märkische Schweiz führte. Im kleinen Dorf Pritzhagen war Treffpunkt und von dort ging es vorbei
am Reiterhof- alle Mädchen bekundeten gleich ihren Sachverstand- durch Wiesen und Felder
in den Wald hinab zur Hölle. Auf dem Weg dorthin trafen wir eine Gruppe Weinbergschnecken. Leider hatten wir keinen Weißwein mit so dass sie ungegessen ihres
Weges ziehen konnten. Wir folgten dem Stobberbach zur Eichendorfer Mühle. Hier konnte man etwas über Mühlentechnik, Energiegewinnung durch Wasserkraft und über die Wander-
schaft der Elbebiber erfahren. Beim Picknick am Wegesrand erlebten die Kinder, dass nicht nur alle Vögel, sondern auch die Käfer, Schmetterlinge und Ameisen wieder da sind.
Am Ende unserer Wanderung gelangten wir wieder an den Höllenbach. Lange dauerte es nicht und es entstand eine Großbaustelle der Jugend. Erst als alle Hosen und Strümpfe die Farbe des Waldbodens trugen, wurde dem schönen Tag ein Ende bereitet. Es lebe der Frühling.
Euer Joachim
WUHLETAL 27.03.
Mein heutiger Dank gilt Allen, die sich trotz Regenwetter nach Steintal haben locken lassen.
Sonst hätten Angela und ich zehn Liter Kartoffelsuppe und dreißig Würstchen alleine essen
müssen. Ebenso Dank an Kirsten, die einen weiteren Topf Suppe beisteuerte und an alle Kinder, die fleißig wilden Schnittlauch gesammelt haben( wegen der Vitamine).
Pünktlich zum Treff hatte auch der Regen aufgehört. Über zwanzig Paar Wanderstiefel hinterließen nun ihre Spuren im Wuhletal. Die wäscht der nächste Regen weg. Im Gegensatz zu den Hinterlassenschaften anderer Zeitgenossen, die sich wohl nur im Müll wohlfühlen. Da kann das Grünflächenamt noch so fleißig arbeiten. Schade…
Doch wir fanden auch andere interessante Dinge, wie: seltene Steine, Federn eines Indianers, Knochen, einen Feenschuh, ein Reh und vieles mehr. Nach vier Stunden Wanderung über die beinahe höchsten Berge Berlins erreichte unsere Gruppe die Hütte am Wuhletalwächter, wo unsere Wirtin schon mit der Suppenkelle werkelte. Mit dem Klettern wurde es heute nichts mehr, doch das holen wir ein andermal nach.
Joachim
Winterferien im Erzgebirge
Endlich Ferien !!!
Diesen Ausruf taten sechs Kinder Ende Januar aus besonders tiefem Herzen. Konnte man doch endlich daran gehen, die Rucksäcke zu schnüren, um Joachims Aufruf zum Schlittenfahren und Schneetoben zu folgen.
Für uns war vom ersten bis fünften Februar das Wanderlager in Neu-Hermsdorf im Erzgebirge reserviert und wir wollten es mit fröhlichen Kartenzwergen und deren Eltern füllen. Schon auf dem Weg dorthin wurde die Begeisterung von Kilometer zu Kilometer immer größer. Die Schneehöhe nahm ab Dresden kontinuierlich zu, so dass am Ziel eine herrlich verschneite Landschaft darauf wartete, von uns erkundet zu werden.
Die Zwerge waren demnach auch gar nicht begeistert, als die Großen nach der Ankunft erst einmal das Lager einräumen wollten. Aber was sein muss, muss sein und als die Kinder das Lager mit Beschlag belegten, war der Unmut schnell vergessen.
Helle Begeisterung entlockte dann allen die anschließende Rodelpartie mit Schneeballschlacht. Satt und müde krabbelten die Kinder schließlich in die Schlafsäcke und Joachim entführte sie mit Igel Nikolaus ins Reich der Träume. Die Erwachsenen ließen den Abend mit gemütlichem Quatschen ausklingen.
„Wir möchten Ski ausleihen“, lautete gleich nach dem ersten Augenaufschlag am nächsten Morgen der häufigste Wunsch unserer Kinder. Bis nach dem Frühstück mussten sie sich noch gedulden, welches wir Großen mit besonderem Genuss verzehrten: Aus dem großen Wintergarten hatten wir einen traumhaften Ausblick auf die verschneite Bilderbuchlandschaft. Über Nacht wurden wir mit noch einmal 15cm Neuschnee beschenkt. Endlich sollten dann die Kinder die heiß ersehnten Ski bekommen und für einige der allererste Ausflug auf Brettern beginnen. Das Ganze funktionierte so gut, dass wir bald darauf die ersten paar Kilometer gemeinsam auf den Brettern rutschten bzw. wanderten. Von kurzzeitigen Wutanfällen abgesehen („diese doofen Skier ziehe ich niiiiie wieder an“), erreichten wir gutgelaunt und restlos begeistert von der herrlichen Winterlandschaft eine kleine Rasthütte für die Brotzeit. Ein angrenzender Hang lieferte Gelegenheit, mit den Langläufern die Abfahrt zu üben, was auch von den niiiie wieder Skiläufern eifrig genutzt und von einigen alten Skihasen perfektioniert wurde. Nach der Rückkehr ins Quartier und einer Kaffeepause begannen wir an unserem Iglu zu bauen.
Spannend wurde es dann am Abend: Mit Fackeln ausgestattet stapften wir durch den dunklen Winterwald. Der aufgekommene Wind ließ die Fackeln fauchen und der Feuerschein wies uns den Weg. In einer Schutzhütte saßen wir dann bei romantischer Fackelbeleuchtung und Geschichten, bevor wir den Rückweg antraten. Joachim und Igel Nikolaus geleiteten die Kinder wieder ins Traumland und die Eltern widmeten sich dem gemütlichen Teil des Abends.
Am Mittwoch wollten alle erst einmal wieder auf die Ski, da das Wetter sich von seiner schönsten Seite zeigte: Nicht zu kalt, sehr sonnig und herrlicher Schnee. Nach der mittäglichen Pause überreichte Joachim jedem Kind ein Alpin-Kids Heft. In diesem Heft gibt es viel zu entdecken und zu lernen: Was gehört in einen Rucksack, welche Tiere leben in den Bergen, wie verhalte ich mich auf Touren richtig, wo waren wir wann mit der Gruppe, welche Gemeinschaftstouren habe ich schon unternommen. Sind diese Hefte vollständig und richtig ausgefüllt, haben die Kinder die Chance ein Abzeichen zu erlangen. Das stieß natürlich auf Begeisterung und es wurde eifrig gearbeitet, wobei auch wir Eltern feststellen mussten, dass es gar nicht einfach ist, Vögel an ihrer Silhouette zu erkennen.
Der Tag sollte aber für alle nicht nur lustig sondern auch sehr lehrreich weitergehen. Mit Hilfe von Lawinenpiepsern, -sonden und Schneeschaufeln sollte ein Schatz gehoben werden. Für die Kinder in erster Linie ein Spaß, aber auch eine tolle Teamübung, die auch als solche erledigt wurde und natürlich ein schöner Einstieg in das ernste Thema der Bergrettung.
Zum Tagesausklang verließen uns leider die ersten, es wurde am Iglu weitergebaut, gerodelt oder noch ein wenig Ski gefahren, bevor es mit Ritter Neidhardt und den Zwergen in die Schlafsäcke ging.
Am vorletzten Tag unserer Tour teilte sich die Gruppe. Die einen blieben mit den Kindern in der Nähe des Lagers, fuhren Ski, bauten am Iglu und rodelten, die anderen brachen zu einer etwas längeren Skitour durch die verzauberte Märchenlandschaft auf. Nachmittags wurde dann gemeinsam gespielt und an den Heften gearbeitet.
Ein besonders „Schmankerl“ erwartete uns an diesem Abend: Angela und Joachim hatten Himmelslaternen mitgebracht, die wir steigenlassen wollten. Dazu wurde unser „Cabrio-Iglu“ festlich mit Kerzen geschmückt, was dem Ganzen einen feierlichen Rahmen gab. Die Kinder hatten entweder einen Wunsch aufgeschrieben, der an der Laterne befestigt wurde oder riefen ihren Wunsch der aufsteigenden Laterne hinterher. Die leuchtend auffliegenden Mini-Heißluftballons waren herrlich anzusehen. Auch wenn es nur zwei geschafft haben, in größere Höhen aufzusteigen, waren alle sehr beeindruckt. Einige Kinder meinten jedenfalls, dass die zwei Ballons alle Kinderwünsche mitgenommen haben und doch bestimmt bis zum Weihnachtsmann tragen würden. Nachdem sich die Kinder vom guten Ausgang der Geschichte um Ritter Neidhardt überzeugt hatten und zufrieden schnorchelten, genossen wir Großen den letzten Abend mit Gitarrenklängen und Wein.
Der letzte Tag brach an und wollte wohl wenigstens den Erwachsenen den Abschied erleichtern. Hatten wir die ganzen Tage herrlich trockenen Schnee und Sonne, präsentierte der Freitag nun Pappschnee und Sturm, der den leichten Schneegriesel unangenehm ins Gesicht pustete. Schwer viel uns der Abschied trotzdem. Von dem schönen Lager, der guten Stimmung untereinander und der superschönen Gegend, die sich so herrlich winterlich herausgeputzt hatte. Daher auch an dieser Stelle ein dickes, dickes Dankeschön an Joachim und Angela für diese schöne Tour, für die Mühen der Vorbereitung, die vielen Ideen und eure liebe Art die Familiengruppe zu leiten.
Kirsten